Nachdem wir einige Tage in Cairns verbracht haben, ging es auf den Weg quer durch Australien, mitten durch das Outback zu dem Kakadu National Park und dann weiter nach Darwin. Für die Tour haben wir uns mit viel Benzin, Essen und Trinkwasser ausgestattet, weil es in den 2600 Kilometern bis zum Kakadu Park nur wenige Geschäfte und Tankstellen gibt.
 

Josephine Falls

Unser erster Stop hat uns zu den Tablelands (zu den Josephine Falls) geführt, wo große glatte Steine in einem natürlichen See unter einem Wasserfall liegen und eine Rutsche darstellen. Ins Wasser zu kommen hat einige Überwindung gekostet, weil es wirklich sehr kalt und die Luft auch nicht gerade warm war. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die Steinrutschen waren super cool und haben viel Spaß gemacht!  
 
Anschließend sind wir ein Stück einen Berg hoch gewandert, der mit ca 1600 Metern  der höchste Berg Queensland ist. Wir haben einige Bäche und Flüsse überquert und sind wieder mitten im Regenwald gewesen.
 
 

Am nächsten Tag ging es zu den Millaa Millaa Falls.

Auf dem Weg in das australische Outback haben wir noch bei anderen, auch wunderschönen Wasserfällen gestoppt. 
Danach ging es weiter und weiter.
Ich war darauf gespannt, wie sich die Landschaft verändert und wann das Outback kommt, so wie ich es mir vorstelle. Mit der Zeit wurde es trockener und weniger grün und schließlich ist es einfach so geblieben. 
Insgesamt habe ich mir das Outback anders vorgestellt, weniger grün und noch trockener mit weniger Vegetation. Ich habe sehr viele Adler gesehen, die sich über die vielen überfahrenen Kängurus hergemacht haben, die an und auf der Straße lagen. Außerdem sind super viele Kühe und Rinder unterwegs, die oftmals frei rumlaufen. 
Des Weiteren hat sich die Landschaft während der Fahrt verändert. Manchmal ist wenig gewachsen, dann wurde es wieder grüner, mal felsiger, mal wuchsen wenige Bäume, mal viele. Eine große Echse haben wir ebenfalls gesehen, die ein totes Känguru verspeist hat. 
Auf der Strecke kamen uns Roadtrains entgegen, die bis zu 53 Meter lang sind. 

Tausende Termitenhügel sahen aus wie riesige Friedhöfe.

Ein Foto mit einem Känguru Schild darf natürlich auch nicht fehlen! 
Auf dem Weg sind wir an den Bitter Springs in Mataranka vorbei. Das Wasser hatte um die 34 Grad und war bei heißer Außentemperatur nicht gerade erfrischend.
Von den nervigen Buschfliegen wimmelt es hier nur so. Sie stechen nicht, sondern versuchen in Nase und Ohren und an die Augen zu fliegen. Dagegen hilft manchmal nur das Netz! 😀 
Wir haben Wir haben von Cairns nach Katherine 4 Tage gebraucht und sind 2700 Kilometer gefahren. Unterwegs haben wir wenige verlassene Dörfer gesehen, mitten im Outback und weit weg von der Zivilisation. Nur in Mount Isa war es größer. Dort werden verschiedene Mineralien abgebaut und es gibt unter anderem Geschäfte, ein Krankenhaus, eine Schule und einen Flughafen. In den Dörfern leben viele Aborigines, wovon der Großteil viel trinkt und in Parks, vor Tankstellen und Geschäften sitzt. 

 

0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.