Ningaloo Reef

Schnorcheln im Ningaloo Reef stand schon länger auf unserer Liste. Erwartungen hatten wir keine, viel gehört über das Ningaloo Reef hatten wir auch noch nicht. Erst seit 2011 gehört das Ningaloo Riff zum Unesco Weltnaturerbe. 300 km erstreckt es sich an Australiens Westküste und führt 20 km ins Meer rein. Über 500 Arten tropischer Fische und 220 Korallenarten leben hier. Das Ningaloo Riff ist weltweit als eines der letzten Ozean Paradiese gelistet. Besonders einzigartig ist, dass es direkt vom Strand aus besichtigt werden kann. Nur wenige Meter vom Strand entfernt bin ich durch traumhafte Korallenriffe geschnorchelt.

Außerdem ist dies weltweit der einzige Ort, wo man mit Walhaien schwimmen kann. Zum ableichen der Korallen kommen die Walhaie, zwischen März und August. 
 
Wir sind in Exmouth gestartet und von dort im nahen Ningaloo Marine Park drei Tage lang geschnorchelt und in einem Buschcamp geschlafen. Anschließend ging es nach Coral Bay.

Meiner Meinung nach ist das Ningaloo Reef nicht so farbenfroh wie das Great Barrier Reef, aber genauso schön! Ich habe hier noch mehr Fische gesehen und einige Korallenarten habe ich schon im Great Barrier Reef gesehen. Weil das  Ningaloo nicht so groß wie das Great Barrier Reef ist, ist es wohl nicht ganz so berühmt.

Mit meinem neuen Wetsuit war ich perfekt ausgestattet! Ohne würde es nach einiger Zeit kalt werden und zudem schützt er vor Quallen.

Schnorcheln im Ningaloo Reef

Das schnorcheln in der traumhaften Unterwasserwelt ist beeindruckend und etwas wie im Film Nemo. Überall sind kleine Fische und alles lebt. Manche Korallen sind weich, andere hart. Als ich eine Koralle berühren wollte hat sie sich schon kurz davor zusammen gezogen und ist dann bei der Berührung zugeklappt, wirklich beeindruckend! 
 
Außerdem haben wir endlich mal einen Emu gesehen, der erste in Australien! 

Er war ziemlich zutraulich und ist recht nah heran gekommen. Wir hatten bei einem Wasserhahn nach dem schnorcheln geduscht und dann kam er und wollte etwas trinken. 

 Auch Kängurus haben wir gesehen! Überall im Outback gab es welche, nur Fotos habe ich nicht hinbekommen. 

Ein Leguan hat sich auf den Steinen gesonnt.

 Die Strände sind wunderschön! 

Die Korallen kann man vom Strand aus sehen uns war in wenigen Schwimmzügen direkt im bunten Unterwasserleben! 

Im Buschcamp haben abends die freiwilligen Leiter zusammen mit den Gästen zusammen gesessen. Dabei sind nette Gespräche entstanden, die meisten waren Australier und einige kamen aus Neuseeland. Interessant ist, dass viele schon in Europa und Deutschland unterwegs waren und es dort schön finden. 
Auf diesem Weg haben wir ganz liebe Australier kennen gelernt, die in Perth wohnen und wo wir unser Auto unterstellen können, wenn wir nach Bali fliegen. 

Als wir noch in Broome waren und durch einen Opossum im Baum in ein Gespräch mit einer Australierin gekommen sind, hat diese uns gleich ihre Nummer gegeben und gesagt, wir sollen bei ihr vorbei kommen (was wir tun, weil es auf unserem Weg liegt). Viele Australier sind so offen, herzlich und kontaktfreudig, das bin ich aus Deutschland gar nicht gewöhnt. 

 
Ein weiteres Highlight waren Buckelwale! Wir haben sie vom Strand aus gesehen! 

 

Delfine füttern in Monkey Mia

Um Delfine in freier Wildbahn zu sehen, haben wir 300 km Umweg auf uns genommen. Seit 15 Jahren kommen Delfine jeden Morgen nach Monkey Mia und werden dort etwas gefüttert. Für etwas Geld wollten wir es uns nicht entgehen lassen – wie an dem Tag auch 250 andere. Zwischen 8 und 12 Uhr vormittags werden Delfine dreimal gefüttert, wobei auch Besucher mit viel Glück dem Delfin einen Fisch geben dürfen! Es waren zu jeder Fütterung drei Delfine da, wobei jeder jeweils drei Fische bekommen hat. Und was soll ich sagen: Tobi und ich hatten beide Glück und jeder durfte einen Delfin füttern! Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben einen näher zu kommen, doch dann durfte ich! 
Was für ein tolles Erlebnis!

Auch die Pelikane wollten Fisch! 

Die Delfine waren wunderschön und es war fantastisch, sie von so nah zu sehen!

 

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