Unsere Reise nach Cape York über den old Telegraph Track an die nördlichste Stelle des australischen Kontinents. Hier kannst du nachlesen, was wir auf dem Weg nach Cape York erlebt und gesehen haben. Nun sind wir auf den Rückweg. Wir haben ein vorerst letztes Mal am Strand geschlafen bevor wir den Rückweg zum Roadhouse angetreten haben.

Mit dabei ein toller Sonnenuntergang über dem Meer.

In Australien geht die Sonne an der Westküste unter. Somit sind Sonnenuntergänge am Meer für uns nicht möglich. Ich weiß noch, wie wir in Broome an der Westküste waren, die Sonne unterging und ein Delfin aus dem Wasser sprung! Wir kamen wieder bei den kristallklaren Fruitbat falls vorbei.

Weil wir es uns nicht nehmen lassen konnten, sind wir nochmal ein Stück vom Telegraph Track gefahren.

Auf der anderen Seite vom Bach ging es sehr steil und uneben mit großen Huckeln und Löchern hoch.

Wir sind einfach gefahren und dann stand ein Vorderrad einen halben Meter in der Luft und die Reifen sind durch gedreht. Wir kamen nicht vor und nicht zurück.
Damit die Räder selbst bei Allrad nicht durchdrehen, gibt es die Differenzialsperre, was die Räder blockiert. Nachdem wir sie dann nach einigen Versuchen reinbekommen haben, ist das Auto als wäre nichts gewesen den Berg hochgefahren.
Danach ging es noch einmal zu der ca 15 Meter langen Flussüberquerung. Ungefähr knietief und sehr steinig mit Löchern im Boden.

Anschließend ging es noch steil den Berg hoch und dann hatten wir das schlimmste geschafft!

Wir haben nochmal 9 Tage im Roadhouse gearbeitet.

 

Chilli Beach

Dann ging es weiter zum traumhaften Chilli Beach, wo wir zwei Nächte am Strand gecampt haben. Der Strand ist voller Kokosnusspalmen.

 
Außerdem wächst hier stellenweise Regenwald. Ein Regenwaldbaum am Strand!

Es gibt dort die seltenen Palm Kakadus.

Danach ging es weiter südlich über lange staubige Straßen.

An einem Wasserloch haben wir nach Krokodilen gesucht. Traditionelle Aboriginel Ranger haben uns eines gezeigt, weil sie wirklich schwer zu erkennen sind.

 

Cape Tribulation

Anschließend sind wir wieder in Cape Tribulation angekommen. Ab hier sind die Straßen wieder geteert.

Dort ist uns ein Cassowary über den Weg gelaufen. Besser gesagt kam er uns entgegen und hat uns einige hundert Meter verfolgt. Wir waren ein letztes Mal an unserem geheimen Muschel Strand.

… Und sind ein letztes Mal am Strand langgegangen. Wir hatten sogar zwei Tage gutes Wetter, danach hat es wieder geregnet. Typisch Regenwald halt!

Diese Früchte sind Cassowary Früchte.

… Und ein letztes Mal durch den Regenwald gelaufen… Den ältesten Regenwald der Erde.

Aber nicht alles im Regenwald ist freundlich!

In der Nähe vom Campingplatz geht ein Fluss ins Meer. Wir sind ein Stück entlang gelaufen und haben dort ein Krokodil gesehen! Es sah aus wie ein Stück heller Stein am anderen Flussufer. Wir haben einen Stein in das Wasser geworfen und dann ist es in das Wasser und untergetaucht. Das war unheimlich.. Natürlich hatte ich dort meine Kamera nicht dabei.

 
Nun sind wir zurück in Cairns und haben uns lange überlegt was wir nun als nächstes machen sollen.
Im Dezember würde ich gerne nach Neuseeland, dann ist dort Sommer. So hätten wir noch ca 3,5 Monate in Australien… Wenn wir das so machen…
 
Aber wie auch immer, es zieht uns nochmal an die wunderbare Westküste Australiens! Diesmal über mehr Allrad Strecken und Schotterstraßen. Wir fahren den Savannah Way und die Gibb River Road, die durch die Kimberlys führt. Ob wir nochmal den Kakadu und den Litchfield Nationalpark besuchen wissen wir nicht noch nicht.
Ohne Umwege sind es 4200 Kilometer von Cairns nach Broome. Auf geht’s!

 

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