Ro’s Peak zum Sonnenaufgang: das war unser Plan! Um zwei Uhr in der Nacht hat unser Wecker geklingelt. Müde sind wir aufgestanden, haben sogar noch etwas gefrühstückt und sind von unserem Schlafplatz (Albert Town Camping Ground 2, 7$ pro Person) zu dem Parkplatz vom Roy’s Peak gefahren. Es war stockdunkel, der Halbmond hat geschienen und wir haben trotzdem einige Sterne sehen können.

Den Rucksack mit dicken Klamotten beladen und Taschenlampen in der Hand sind um drei Uhr morgens losmarschiert.
Es lagen 1228 Höhenmeter vor uns, acht Kilometer lang nur hoch. Hier und da hat man Lichter von anderen Wanderern gesehen.
Drei Stunden lang haben wir gebraucht. Es ging sehr steil bergauf. Zum Glück war es dunkel und wir haben nicht gesehen was noch vor uns lag. Ich habe mich etwas wie ein Roboter gefühlt. Ohne viel nachzudenken ging es immer weiter bergauf. Hier und da hat man mal ein Schaf gehört. Endlich waren wir am ersten Aussichtspunkt, natürlich haben wir in der Dunkelheit nichts gesehen. Der Himmel wurde schon langsam rot und wir sind weiter das letzte Stück zum 1578 Meter hohen Gipfel. Losgewandert sind wir im Tshirt, mittlerweile hatten wir schon unsere Regenjacke an.
 
Oben angekommen hat ein eisiger Wind geweht und schnell haben wir alle mitgebrachten Klamotten angezogen. Es hat nicht lange gedauert bis ich am ganzen Körper gezittert habe, es war wirklich extrem kalt!
Ich war richtig froh als um 6:50 Uhr die Sonne aufging. Da ich nur mein  Weitwinkelobjektiv von Tokina dabei hatte, sind die Bilder nicht ganz so gut geworden.
 
Es hat etwas gedauert bis es wärmer wurde. Endlich konnten wir die herrliche Aussicht bewundern!

Einfach atemberaubend, die Berge und der See!


Mein Weitwinkelobjektiv von Tokina macht meiner Meinung nach definitiv deutlich bessere Bilder als das Standard 18-55er von Canon. Ich benutze es viel zu selten! Nach und nach wurde es wärmer.
Wir sind wieder ein Stück runter gegangen.

Und gelangten zu einem anderen Aussichtspunkt. Hier haben wir in der Sonne gefrühstückt mit Blick auf die Berge.

Danach sind wir wieder bergab. Der Weg war sehr steil, aber wir sind ihn lieber runter gegangen als hinauf.

 

 
0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.