Es war gar nicht so einfach, die traumhaften Strände in Esperance und in dem Cape Le Grand Nationapark zu verlassen.

Kristallklares Wasser, weißer Sandstrand und im Meer imposante Felsen.

Hier sind wir vom Strand aus zu einer felsigen Insel geschwommen.

Aber dann ging es weiter, so ist das beim reisen nunmal.

Wir sind 4 Tage lang gefahren, von morgens bis abends. Auf dem Weg gab es keine Supermärkte (nur einige hundert km vor Adelaide). Wir kamen an Tankstellen und Roadhäusern vorbei. Wir sind über 1000km auf einer Straße gefahren ohne abzubiegen und haben die längste geradeaus gehende  Straße Australiens befahren, ohne eine Kurve.

Dabei kamen uns wieder bis zu 36 Meter lange Roadtrains entgegen. Als wir allerdings von Cairns – Darwin – Broome gefahren sind, waren sie sogar bis 50 Meter lang.

So sehen typische Rastplätze aus.

Mitten im nirgendwo.. Ein ausgetrockneter Salzsee.

Vorbei kamen wir am sogenannten „Ende von Australien“, was eine steile Klippenküste darstellt. Wir sind mit dem Auto nah an die Spitze gefahren, um später leicht entsetzt festzustellen, dass annähernd nur noch die oberste Erdplatte da ist und der Rest darunter bereits weggebrochen ist!

Von oben haben wir einen Pinguin im Wasser schwimmen sehen. Das Wasser ist sehr klar.

Bei Unfällen im Landesinneren Australiens kann nicht mal eben ein Krankenwagen kommen. Hierfür gibt es den Royal Flying Doctor Service. Gelandet wird dann auf der Straße.

Ab November darf im Busch kein Lagerfeuer mehr gemacht werden, wegen der hohen Buschfeuer Gefahr. Die Zeit davor musste nochmal ausgiebig genutzt werden!

Dromedare haben wir gar nicht gesehen und Wombats nur tot an der Straße.

Durch Glück und Zufall haben wir spontan einen Job für unser Second year gefunden. Morgen fahren wir mit der Fähre samt Igor nach Kangaroo Island und arbeiten dort ab Montag auf einer Abalonen Farm!

 

 

 

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