Der Milford Sound liegt im Fjordland Nationalpark und gehört zum Weltkulturerbe. Mit über 200 Regentagen zählt die Gegend zu einer der regenreichsten Regionen der Welt. Ein Besuch fällt also leicht auf einen Regentag. Das haben auch wir gemerkt.

An unserem ersten Tag im Fjordland Nationalpark war (noch) gutes Wetter und wir sind zu dem Lake Marian gewandert. Der Weg ging durch einen sehr schönen Regenwald, es war richtig abenteuerlich.



Der Lake Marian liegt inmitten der Berge.

Die Bootstour auf dem Milford Sound hatten wir für den nächsten Tag um neun Uhr morgens gebucht.
Desto näher wir von unserem DOC-Schlafplatz an den Sound kamen, desto dunkler wurde der Himmel und der Regen wurde stärker.
Eigentlich hatten wir die Tour für einen trockenen Tag gebucht. Dachten wir zumindest. Aber das Wetter hier ändert sich sehr schnell.
Die Sandflies hat der Regen nicht davon abgehalten uns zu nerven. Zum Glück hatten wir lange Klamotten an. Dennoch haben sie versucht sich auf Hände und sogar das Gesicht zu setzen.
 
Durch den Regen kamen noch mehr Wasserfälle von den Bergen! Genau in der Hälfte der Bootstour hat der Regen aufgehört, so dass wir auf das obere Deck konnten.




Wir haben Seelöwen gesehen.

Und sogar die sehr seltenen Goldschopfpinguine, von denen es geschätzt nur noch 1000 Exemplare gibt, welche alle in Neuseeland leben.

Nach der Tour haben wir uns im Visitor-Centre über das Wetter erkundigt und erfahren, dass es weiter regnen wird.
Eigentlich hatten wir noch zwei Wanderungen geplant, die bei dem Regen aber keinen Sinn machten.
Also sind wir zurück zum Campplatz gefahren. Die Landschaft sah aus wie bei der Bootstour, nur ohne Meer. Wasserfälle stürzten von den Bergen. Die Landschaft sah unecht aus, richtig magisch.



Wir hatten diesmal Glück und haben Keas gesehen! Keas sind Bergpapageien und leben in den neuseeländischen Alpen der Südinsel. Sie sind sehr intelligent und verspielt. Gerne sitzen sie auf Autodächern und knabbern dort das Gummi ab.




An dieser Stelle führt die Straße durch den Berg.


Es hat bis zum nächsten Tag nicht mehr aufgehört zu regnen, so dass wir beschlossen, den Milford Sound zu lassen. Wir haben leider nicht so viel gesehen wie erwartet, doch in den nächsten Tagen war keine Besserung in Sicht. Nun geht es weiter an die Südküste, mit hoffentlich besserem Wetter.

 

 

 
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