Neuseeland liegt am anderen Ende der Welt und ist durch die Abgeschiedenheit für viele Reisende besonders anziehend und interessant. Wir haben ein Jahr in Neuseeland verbracht und möchten hier nicht nur die bekannten Highlights aufzählen, sondern vielmehr richtige Geheimtipps und unbekannte Orte. Einige Plätze haben uns besonders überrascht. Wir haben nichts erwartet und waren total begeistert! Im Gegensatz zu den typischen Highlights und Sehenswürdgkeiten, die man in jedem Reiseführer findet, haben wir hier umso weniger Menschen angetroffen.

Hier kommen also unsere Neuseeland Highlights und Geheimtipps auf der Nordinsel!

1. Der schönste Strand Neuseelands ist ein richtiger Geheimtipp und steht in keiner Top Neuseeland Liste. Zu dem Karikari Beach verirren sich nur wenige Leute. Wir hatten den Strand für uns ganz alleine und haben hier zudem sogar noch Delfine gesehen! Den Karikari Beach findest du an der Matai Bay Road in der Karikari Peninsula.

 

2. Einer der besten Schlafplätze für self contained Campervans ist das Tokerau Beach Freedom Camp in der Doubtless Bay (am Lake Ohia). Im Campervan am Strand schlafen, mit dem Wellenrauschen einschlafen und auch wieder aufwachen.Wir haben einige Tage hier verbracht, haben gesurft und sind zu dem oben genannten Karikari Beach gefahren, welcher nur einige Kilometer von dem Schlafplatz entfernt ist. Perfekt!

 

3. Die Coromandel Halbinsel liegt südlich von Auckland und bietet neben der bekannten Cathedral Cove und dem teilweise überlaufenen Hot Water Beach noch viele andere Sehenswürdigkeiten.

Die Opito Bay ist nur ein weiterer unberührter Strand auf der Nordinsel, den man oft für sich alleine hat. Zu der Opito Bay gelangt man, wenn man aus dem Ort Kuaotunu auf die Black Jack Road fährt. Nach einigen Kilometern wird die Straße zu Schotter und recht kurvig und eng, war aber auch mit unserem Van kein Problem. Die Ausblicke sind schon sehr vielversprechend und nach einigen grünen Grashügeln gelangt man zu dem ersten Strand (Otama Reserve), welcher aber nicht die Opito Bay ist. Das Otama Reserve ist ebenfalls sehr traumhaft! So wunderschöne Strände mit einem weißen und feinen Sandstrand findet man nicht überall in Neuseeland.

Eine beliebte Wanderung ist der Pinnacles Walk, welcher bei unserem Besuch aber leider gesperrt war. Die nördliche Spitze von der Coromandel Halbinsel ist sehr verlassen und landschaftlich sehr reizbar. Fletcher Bay liegt 60 Kilometer nördlich von Coromandel und alleine die Aussicht während der Autofahrt ist schon eine Reise wert. Die Straße schlängelt sich dicht am Meer an den grünen Grashügeln entlang, vorbei an Schafen und Stränden. Ein ganzes Stück ist Schotter, aber wenn man vernünftig fährt ist die Fahrt auch mit einem Campervan oder Wohnwagen kein Problem. Wir haben am Port Jackson Campground geschlafen, welcher sieben Kilometer vor Fletcher Bay liegt. Das Camp kostet 13§ pro Person/Nacht. Dafür kann man sich einen der zahlreichen Plätze direkt am Meer aussuschen und es gibt kalte Duschen und drop Toilets. Bei der Fletcher Bay startet der Coromandel Coastal Walkway. Dieser führt bis zur Stony Bay und ist insgesamt mit Hin,- und Rückweg zehn Kilometer lang. In dieser Gegend haben wir sehr viele Paua Muscheln gefunden.

4. Der Tongariro Nationalpark ist der meistbesuchte Nationalpark Neuseelands. Das Tongariro Crossing ist natürlich kein Geheimtipp und für jeden Neuseeland-Reisenden ein Muss. Die Landschaft ist von den drei aktiven Vulkanen Mt Ruapehu (2.797m), Mt Tongariro (1.967m) und Mt Ngauruhoe (2.287m) geprägt. Die Wanderung gleicht einer Karawane und sobald man einmal stehen bleibt, wird man von unglaublich vielen Menschen überholt. Schön ist es trotzdem und wir sind froh es gemacht zu haben. Das Tongariro Crossing ist 19,4 Kilometer lang und es geht über 1.000 Höhenmeter rauf und anschließend auch wieder runter.

Eine weitere Wanderung im Tongariro Nationalpark ist der Tama Lakes Track, welcher vom Visitor Center losgeht.

 

5. Einer unserer Lieblingsorte auf der Nordinsel Neuseeland’s ist das Ocean Beach Reserve in der Nähe von Whangarei. Auf dem Parkplatz vom Ocean Beach darf man sogar eine Nacht in seinem Auto schlafen,- das gilt auch für no selfcontained. Der Ocean Beach Walking Track bietet eine tolle Aussicht über die Buchten und Strände.

 

6. Ein Besuch bei dem Hobbiton Filmset darf ebenfalls bei einem Neuseeland Besuch nicht fehlen. Mit 84§ pro Person für die normale Tour ist es nicht gerade günstig, aber trotzdem das Geld wert. Wir haben uns für die erste Tour für 8.30 Uhr entschieden. Danach starten die Touren im 10-15 Minuten Takt.

 

7. Die Stadt Tauranga hat uns sehr gut gefallen! Vor allem als Surfer kann man sich hier lange aufhalten. Es gibt einige Campplätze in der Stadt verteilt, wo man mit seinem self contained Auto umsonst schlafen darf.

 

8. Sehr gut gefallen hat uns auch das Städtchen Matapouri, 200 Kilometer nördlich von Auckland. Hier befinden sich neben schönen Stränden, die zum Sonnenbaden und Surfen einladen, auch die blauen Mermaid Pools. Mit zahlreichen freien Campplätzen ist der Ort auch sehr camperfreundlich. Uns hat der Woolleys Bay Carpark als Schlafplatz am besten gefallen.

 

9. Mount Taranaki ist ein 2518 Meter hoher Vulkan im Egmont Nationalpark in der Nähe von New Plymouth. Der Aufstieg sollte allerdings nicht unterschätzt werden! Der Summit Track beginnt am North Egmont Visitor Center und ist 13 Kilometer lang. Plane ca. 8 Stunden für das Trekking ein.

 

10. Für uns war die Fahrt von Auckland zum Cape Reinga eher das Ziel, als der bekannte Leuchtturm an sich. Uns hat die Te Werahi Gate Wanderung sehr gefallen. Bei den Giant Te Paki Sanddünen kann man sich ein Sandboard leihen und die Sanddünen hinunterfahren.

 

11. Ein wunderschönen Strand findet man in der Bay of Islands – die Oke Bay, 235 Kilometer von Auckland entfernt. Hier started auch der Cape Brett Walkway.

 

12. Die Landschaft der neuseeländischen Nordinsel ist durch vulkanische Aktivitäten geprägt. Direkt durch die Nordinsel treffen die Pazifische und die Australische Kontinentalplatte aufeinander. Rotorua liegt genau auf diesem Feuerring. Der Ort ist für seine heißen Quellen, himmelhohen Geysire und blubbernden Schlammlöcher bekannt. Uns hat es hier ehrlicherweise nicht gefallen. Leider ist Rotorua ein Hotspot für aufgebrochene Campervans und Backpacker-Autos. An zahlreichen Parkplätzen stehen viele warnende Schilder, sein Auto hier unbeaufsichtigt abzustellen. Stellenweise gibt es sogar Security-Kameras. Wir haben in Rotorua unseren Van sehr ungerne alleine gelassen, was uns natürlich auch den Spaß an dem Ort genommen hat.

 

Hier geht es zu unserer Neuseeland Reiseberichten. Warst du schon mal in Neuseeland? Was waren deine Highlights auf der Nordinsel? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

 

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